Vor allem Langhaarige belasten ihr Haar oft mit zahlreichen Handgriffen, Prozeduren, Geräten und Produkten, um den perfekten Look zu kreieren. Das Stylen der langen Mähne strapaziert die Haarstruktur dabei jeden Tag aufs Neue. Dennoch wollen viele Styling-Fans nicht auf das tägliche Glätten, Fönen und Toupieren verzichten. Beim Beachten einiger Tipps und Hinweise wird das regelmäßige „Haaremachen“ jedoch zur berechenbaren Gefahr.
Einer der wohl extremsten Stressfaktoren für das Haar stellt Hitze dar. Beim Fönen, noch intensiver jedoch beim Verwenden von Lockenstab und Glätteisen wird die Haarstruktur stark verändert und meist sogar unwiderruflich verbrannt. Dies verursacht vor allem in den Sitzen des langen Haares bleibende Schäden, die wiederum zu Spliss und Haarbruch führen können.
Generell gilt, dass diese Schäden durch keinerlei Maßnahmen verhindert oder rückgängig gemacht werden können. Das Verwenden von speziellen Styling-Produkten, die vor Haarschäden schützen sollen (etwa von Wella
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), kann jedoch die Beeinträchtigung abgefedert werden. Es empfiehlt sich dennoch, das Glätten und Aufdrehen nur möglichst selten und möglichst kurz durchzuführen.
Das gleiche gilt für das Toupieren von langen Haaren. Hier wird bei dauerhafter und regelmäßiger Durchführung die Haarstruktur enorm beschädigt. Der Effekt einer toupierten Haarpracht kann schließlich auch mithilfe des Fönens über eine Rundbürste erzielt werden. Dies ist wesentlich ungefährlicher für die Gesundheit der Haare.
Generell gilt jedoch, dass das Haar allgemein nicht allzu stark von seiner natürlichen Form und von seinem jeweiligen Zustand verändert werden sollte. Regelmäßiges Schneiden der Spitzen, aber auch das gezielte Anwenden von Kuren und Pflegeprodukten sowie das Benutzen von schützenden Stylingprodukten sind daher unerlässlich.
Falls beobachtet wird, dass die Haare sichtbaren Schaden genommen haben, ist es außerdem ratsam, den Haaren für eine bestimmte Zeit eine möglichst lange Auszeit zu gönnen. Hier sollte gänzlich auf Fönen und Stylen verzichtet werden. Auch das Haarewaschen selbst sollte nicht häufiger als jeden zweiten Tag erfolgen, da Kopfhaut und Haare so die Möglichkeit haben, ihre natürliche Schutzschicht zu regenerieren.